Matomo & serverseitiges Tracking

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Matomo Logo
Autor:in:
XORTEX
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16.08.2022
Matomo ist eine Alternative zu Google Analytics und ermöglicht bei der richtigen Einbindung und serverseiti­gem Tracking einen DSGVO-konfor­men Einsatz von einem Analytics-Tool. Wir von XORTEX unterstützen auch Sie gerne beim technischen Setup von Matomo für Ihr Webprojekt.

Was ist Matomo?

Matomo ist eine Open Source Lösung und war zuerst lange unter dem Namen Piwik als Alternative zu Google Analytics bekannt. Ein großer Vorteil von Matomo ist, dass diese Software auf einem eigenen Server betrieben werden kann und man damit die gesamten erfassten Daten zur Verfügung hat, ohne sie an Drittstaaten und anderen externen Dienstleistern weitergeben zu müssen.

Matomo bietet:

  • Serverseitiges Tracking, welches direkt auf unseren Servern in Österreich und Deutschland von uns selbst gehostet wird. Die Tracking­daten liegen in unserer Hand und werden auf keinen Fremd-Servern (z.B. in den USA) gespeichert.
  • 100%ige IP-Adressen-Anonymisierung: XORTEX übergibt bereits bereinigte Daten an das Analysetool. DSGVO-Sorgen sind somit ausgeschlos­sen und die Wiedererken­nung des Website-Besuchers wird verhindert.
  • Datenimport von Google Analytics: Bestehende Analyse-Daten gehen nicht verloren - ein fließender Übergang zwischen den beiden Systemen ist möglich.
  • Einfache Oberfläche und schnelle Einschulung: Durch die intuitiv zu bedienende Oberflä­che und unserer Einschulung ist es möglich sofort mit dem neuen Tracking Tool loszu­legen.

Server­seitiges Tracking

100%ige IP-Adressen Anonym­isierung

Daten­import von Google Analytics

ein­fache Ober­fläche

Serverseitiges Track­ing

Beim serverseitigen Tracking werden die erfassten Daten vom Client zu einem Server gesendet und von dort aus weiter zum Analysetool. Bei der Ver­wendung von serverseitigem Tracking wird kein JavaScript für die Übertragung verwendet, wie es beim clientseitigen Tracking der Fall ist.

Es wird beim Server eine zentrale serverseitige Trackingfunktionalität geben, hier können dann unterschied­liche Tracking Konnektoren angebunden werden. Geplant sind folgende Konnektoren:

Innerhalb dieser Trackingfunktionalität werden die Events, die auf der Website stattfinden, verarbeitet.

Mithilfe des serverseitigen Trackings wird nur der First-Party-Cookie gesetzt und die nachgestellten Drittdienste können von Usern nicht mehr identifiziert werden. Dies unterscheidet server­seitiges von client­seitigem Tracking, da clientseitig die Identi­fizierung einfach möglich ist. Daher muss bei serverseiti­gem Tracking eine entsprechende Aufklärung und Trans­parenz über mögliche Drittdienste vor­handen sein.

Der große Vorteil bei serverseitigem Tracking ist, dass man selbst entscheiden kann, welche Daten gesammelt werden und welche davon an Drittanbieter weiter­gegeben werden. Zusätzlich können die Daten besser aufbereitet und eventuell auch angereichert werden.

Sie sind sich nicht sicher, ob Matomo die richtige Wahl ist? Sie brauchen Unterstützung bei der Entscheidung zum passenden Tracking-Tool? Kontaktieren Sie uns einfach, wir helfen Ihnen gerne dabei!

Häufig gestellte Fragen

Matomo kann auf eigenen Servern betrieben werden. Dadurch haben Sie die volle Kontrolle über Ihre Daten. Im Gegensatz zu anderen Analytics-Tool werden die Daten nicht an Drittstaaten weitergegeben.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Matomo viele Anonymisie­rungs-Funktionen bietet, die die Daten bereits bei der Erfassung anonymisieren (z.B. IP-Anonymisierung, Opt-Out, etc.).

Somit besteht die Möglichkeit, dass das System vollkommen datenschutzkonform aufgestellt werden kann.

Im Matomo-Marketplace werden verschiedene Plugins angeboten, mit denen Matomo erweitert werden kann. Es gibt kostenlose, aber auch kosten­pflichtige Plugins.
Ja, Google Analytics und Matomo können gleichzeitig eingesetzt werden. Somit kann man die erfassten Daten oder bestimmte KPIs gut vergleichen.
In Matomo sind Filtermöglich­keiten vorhanden, die auch gespeichert werden können und die Ergebnisse vorselektieren.
Durch den Google Ads Connector, der von uns entwickelt wird, können die Conversions an Google Ads weitergegeben werden.

Matomo ist ein Open-Source-Produkt und ist grundsätzlich kostenlos.

Für die Erstinstallation auf einem Shared/eigenen Server fallen die Kosten für Setup und Projekt-Konfiguration an. Die laufenden Kosten decken die benötigte Hardware und die laufenden Software Updates von Matomo. Berechnet werden die Pakete je nach den anfallenden monatlichen Hits.

Ja, dass ist grundsätzlich möglich. Der Quellcode von Matomo ist veröffentlicht und es kann ihn jeder einsehen. Weiters hat jeder das Recht, Matomo an seine speziellen Bedürfnisse anzupassen.

Matomo ist, wenn es richtig eingesetzt wird, DSGVO konform.

Die IP-Adressen müssen automatisch anonymisiert werden, da es sich dabei um personenbezogenen Daten handelt. Weiters können Cookies generell deaktiviert werden, dadurch werden keine Tracking Cookies mehr gesetzt. Auch wenn nach diesen Einstellungen keine direkte Einwilligung von den Nutzern mehr notwendig ist, sollten sie trotzdem zumindest in der Datenschutzerklärung über den Einsatz informiert werden.

Die Daten werden direkt auf den für Sie betriebenen Servern in Österreich und Deutschland gespeichert - die Datenhoheit liegt bei Ihnen selbst.
Ja, das ist natürlich möglich. Ein Import aus dem bestehenden Konto ist zwar komplex, aber möglich. Der zu importierende Zeitraum muss vorab definiert werden und kann beim ersten Import nicht mehr als 4 Monate umfassen. Weitere Daten können dann jederzeit nachträglich noch importiert werden.

Dies ist nicht möglich, da die Google Analytics API die Requests pro Tag auf 50.000 limitiert. Wird dieses Limit erreicht, läuft der Import erst nächsten Tag durch. Dadurch verlängert sich die Dauer des Imports.

Das Limit wird bei Importdaten von ungefähr 4 Monaten erreicht. Wenn das Limit nicht erreicht wird, ist der Import innerhalb von ein paar Stunden abgeschlossen.

Nein, die importierten Daten dürfen sich nicht mit dem Matomo-Tracking überschnei­den. Der laufende Import soll nur so lange aktiv gehalten werden, bis endgültig auf Matomo umgestellt wird.
Ja, das ist im Standard von Matomo enthalten.
Matomo bietet auch ein eCommerce Tracking an, dass dem von Google Analytics sehr ähnlich ist.

Bei clientseitigem Tracking werden die erfassten Daten vom Client direkt an das Analytics Tool gesendet. Die Datenüber­tragung passiert durch Java­script-Codes, die in der Website eingebaut sind. Diese Methode wird häufig von Werbeblockern erkannt und deaktiviert.

Beim serverseitigen Tracking werden die erfassten Daten vom Client an einen Server gesendet und dieser leitet die Daten dann weiter an das Analytics Tool. Serverseitiges Tracking wird von Werbeblockern nicht erkannt. Der große Vorteil beim server­seitigen Tracking ist, dass alle Spuren von personenbezoge­nen Daten vollständig anonymisiert werden können, bevor sie an das Analytics Tool weitergegeben werden.

Ja, Matomo kann grundsätzlich ohne Cookies eingebunden werden. Allerdings hat es die Einschränkung, dass wiederkeh­rende Nutzer nicht erkennt werden können.
Theoretisch ist eine hybride Lösung auch möglich. Man muss dann an einem bestimmten Punkt entscheiden, wo man ein Cookie setzt oder nicht. Die Cookiesetzung kann man dynamisch machen, wenn beispielsweise eine bestimmte Aktion durchgeführt wird. Wenn allerdings ein Tracking-Cookie gesetzt wird, muss der Nutzer zuerst darüber informiert werden und dafür zustimmen.

Standard­mäßig ist die IP-Anonymisierung in Matomo aktiviert. Das bedeutet, dass Matomo jede neue Besucher:innen-IP-Adresse (IPv4- oder IPv6-Format) in der Daten­bank speichert, wobei die letzten Komponen­ten entfernt werden, um die Privatsphäre des Benutzers zu schützen. In Matomo stehen folgende Verschlüsselungen zur Verfügung:

  • 1 Byte z.B. 192.168.100.xxx
  • 2 Byte z.B. 192.168.xxx.xxx
  • 3 Byte z.B. 192.xxx.xxx.xxx
  • Fully mask IP-Adresse

Wir empfehlen dies­bezüglich eine Anonymisierung der IP von 2 oder 3 Bytes in Matomo, um die DSGVO-Anforderungen zu erfüllen.

Ja, es können bestimmte IP-Adressen vom Tracking mithilfe vom IP-Filter ausgenommen werden. Dabei können einzelne IP-Adressen oder Ranges ausgeschlossen werden.

Eine weitere Möglichkeit ist nur Traffic zu tracken, bei der die URL wirklich zur Website Domain gehört (z. B. ignorieren von Traffic von Test oder Staging Instanzen).

Ja, Kampagnen können auch mithilfe von Matomo getrackt werden. Dies ist auch im Standard enthalten.
Die Server von XORTEX, auf denen Matomo betrieben wird, befinden sich in Österreich und Deutschland.

Sie haben noch weitere Fragen zu Matomo oder serverseitigem Tracking?

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